Deutschland Thüringen Saale-Holzland-Kreis

Königshofen (I)


Blick zum Standort
Foto: Baltes

die andere Seite
Foto: Baltes

Zeichnung bei
Neumann (1907)

PLZ: 07613

GPS:

Standort: Am Fichtenwäldchen bei der Ziegelei. Das Steinkreuz ist in einer wassertechnische Anlage platziert.

Größe / Material: 120:60:25 / Sandstein

Geschichte: Wird hier "Wetterkreuz" genannt.

Sage: 1. Der Sage nach sollen die Eisenberger, als ihre Stadt durch ein Unwetter bedroht war, zu diesem Stein gezogen sein und durch Gebete die sich zusammenballenden Gewitter zerstreut haben.
2. Es hat einmal ein schreckliches Gewitter dagestanden, vierzehn Tage lang. Am sechsten Tage sind zwei Mönche hinausgegangen, die sind vom Wetter erschlagen worden; am zehnten Tage ging noch einer, der wurde auch erschlagen. Deshalb ist das Kreuz gesetzt.

Quellen und Literatur:
Neumann, Prof. Dr. Richard - Alte Steinkreuze in der Gegend der mittleren Saale, in: Programm der Oberrealschule zu Weißenfels Nr.339, 1907, S.3-21
Köber, Heinz - Die alten Steinkreuze und Sühnesteine Thüringens, 1960, S.62, Nr.406
Störzner / Möbes - Steinkreuze in Thüringen: Katalog der Bezirke Gera und Suhl, 1988, Nr.6 (Gera)
recherchiert und bebildert von Hans-Ulrich Gembusch, Uhlstädt-Kirchhasel
Ergänzungen von Ulrich Baltes, Suhl



Königshofen (II)

GPS:

Standort: In einem Garten.

Größe / Material: 85:63:16 / Sandstein

Geschichte: Das Steinkreuz wurde 1973 neu aufgestellt.

Sage:

Quellen und Literatur:
Köber, Heinz - Die alten Steinkreuze und Sühnesteine Thüringens, 1960, S.62, Nr.411
Störzner / Möbes - Steinkreuze in Thüringen: Katalog der Bezirke Gera und Suhl, 1988, Nr.5 (Gera)
recherchiert und bebildert von Hans-Ulrich Gembusch, Uhlstädt-Kirchhasel


Sühnekreuze & Mordsteine