Thüringen
Saale-Holzland-Kreis
PLZ:
07751GPS:
N 50° 50.863', O 11° 36.115'Standort:
Vor der Kirche.Größe / Material:
106:44:18 / KalksteinGeschichte:
Das Steinkreuz ist im Mai 1969 bei Ausschahtungsarbeiten im Hausgrundstück Antemann im Erdboden gefunden und zunächst in der Kirche abgelagert worden. Der Schaft wurde damals nicht gefunden und ist von einem Steinmetz fachgerecht ersetzt worden. Auf beiden Seiten des Originalstückes sind Fragmente einer Inschrift zu erkennen, die leider nicht mehr lesbar ist.Sage:
Quellen und Literatur:
GPS:
N 50° 50.676', O 11° 35.885'Standort:
Von Rothenstein über die Bahn nach Oelknitz, gleich rechts an der Bahn entlang (schmaler Fußweg) oder von Schöps aus über die Bahnschienen gleich nächste Abzweigung links, dann dem Feldweg bis zum Kreuz folgen.Größe / Material:
95:53:11 / KalksteinGeschichte:
1962 lehnte das Kreuz-Oberteil an der Zaunhecke. Der ursprüngliche Standort muß in der Nähe des jetzigen bzw. nahe an der alten Saalefurth gewesen sein. Der Schaft wurde erneuert.FACCNE [...]N KAFFER E[...] [...]NCKEN IM WASSER ALDA NACH DEM |
DIE KVTSCH [UM]B FIEL D[EN] XX MAI AN[NO] MDLXXXII |
Sage:
Quellen und Literatur:
Neumann (1907) |
GPS:
N 50° 51.540', O 11° 35.965' (ehem. Standort)Standort:
Sichergestellt von der Gemeinde Rothenstein.Größe / Material:
142:82:24 / SandsteinGeschichte:
Am 14.11.2007 stellten wir auf einer Fahrt nach Jena fest, dass sich das Steinkreuz an der B 88 zwischen Rothenstein und Maua nicht mehr auf seinem angestammten Platz befand.Sage:
Es soll hier spuken. Manche wollen eine weiße Frau gesehen haben. Jedenfalls ist dort einmal jemand erschlagen worden. Der Täter musste nach altem Brauch an der Mordstelle zur Sühne ein Kreuz errichten lassen. Wenn die Kreuzarme in der Erde versinken, soll die Sühne vollendet sein.Quellen und Literatur:
Rothenstein (OTZ / H. U. F.).
Das umgestürzte Steinkreuz an der Bundesstraße zwischen Maua und Rothenstein ist geborgen und in Sicherheit.
Dies hat die Untere Denkmalbehörde des Landratsamtes Anfang dieser Woche veranlasst, Das zentnerschwere Denkmal ist in die
Gemeinde Rothenstein gebracht worden, da es sich auf deren Flur befand. Erste Befürchtungen, dass ein Fahrzeug das Steinkreuz angefahren und es dadurch
abgebrochen ist, haben sich nicht bewahrheitet, heißt es. Wie es aussieht, hat das Sühnezeichen beim planmäßigen Heben des Straßengrabens den Halt verloren.
Ob es wieder an diese Stelle kommt, stand noch nicht fest.
Wie Jörg Schindewolf, Mitarbeiter im Landratsamt, andeutete, seien in der Vergangenheit wiederholt Steinkreuze abhanden gekommen.
Dabei sind die oft geheimnisumwitterten Sühnezeichen eine einzigartige Besonderheit in der Region.
(Ostthüringer Zeitung vom 13.10.2007)
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