Deutschland Thüringen Saale-Orla-Kreis

Rodaborn / OT von Triptis


Der Stein am
Original-Standort

Privat-Aufnahme
U. Gembusch

Abbildung bei
Störzner (1988)

PLZ: 07819

GPS:

Standort: Zwischengelagert im Hof des Stadtmuseum Tiriptis.

Größe / Material: 20-40:100:40 / Sandstein

Geschichte: Der Stein lagert zur Zeit im Hof des Stadtmuseums Triptis. Es ist geplant, den Stein nach Abschluss der Bauarbeiten am alten Platz wieder aufzustellen
Der ursprüngliche Standort war ca. 50m nordöstlich der Autobahnraststätte Rodaborn, am südöstlichen Rand des Fahrweges der parallel zu Autobahn verläuft, unter einer Eiche. Er wurde dort "Franzosenstein" genannt.

Laut Auskunft aus dem Stadtarchiv zählte der Stein schon immer zu Triptis, nicht zu Oberpöllnitz. Rodaborn zählt als Wohnplatz zu Triptis, Oberpöllnitz ist durch Eingemeindung zu Triptis gekommen.

Roh behauener, länglicher Steinblock mit verrundeten Kantren, flach liegend. Auf der oberen Fläche linear eingeritzt: Längsrille, die von einer größeren und einer kleineren Querrille gekreuzt wird, so daß der Eindruck eines Doppelkreuzes entsteht. Stärkere oberflächliche Verwitterung. (Störzner 1988)

Sage: 1. Ein Scherenschleifer soll hier ermordet worden sein.
2. Es soll darunter ein 1806 gefallener Franzose begraben liegen.

Quellen und Literatur:
Störzner, Frank - Steinkreuze in Thüringen / Inventar Bezirke Gera und Suhl, 1988, Nr.72 (Gera)
recherchiert und bebildert von Hans-Ulrich Gembusch, Uhlstädt-Kirchhasel
Ergänzungen von Paul Basler, Schwarzenbach / Saale


Sühnekreuze & Mordsteine