Deutschland Thüringen Lkr. Nordhausen

Kraja


Blick zum Standort

Abbildung bei
Störzner (1984)

Abbildung bei
Köber (1960)

PLZ: 99752

GPS:

Standort: Etwa 600m ostnordöstlich des Ortes, am nördlichen Rand der Landstraße nach Lipprechterode am Knick der Straße.

Größe / Material: 120:104:26 / Kalkstein

Geschichte: Benennung: "Türkenkreuz". Deutliche Bruchstelle unter den Querarmen. Störzner (1984) gibt eine Höhe von 88cm an und beschreibt das Steinkreuz als "bis zumbis zu den unteren Armansatz eingesunken". Demnach muss es nach 1984 gehoben worden sein, denn jetzt ist auch ein Teil des ausladenden Fußes sichtbar.

Etwa 600m ostnordöstlich des Ortes, am nördlichen Rand der Landstraße nach Lipprechterode, im Knick der Straße. Das Kreuz steht quer zur Straße. Türkenkreuz. Ausgeprägte Malteser-Kreuzform. Kopf weit ausgeschwungen. Mächtig. Höhe: 88cm, Breite: 104cm, Stärcke: 24cm. Bis zum unteren Armansatz eingesunken. Stärkere oberflächliche Verwitterung. Bei Krieg (1922) und Weigel (1931) hier Verwechslung mit Steinkreuz Nr.307 (Steinrode). (Störzner 1984)

193. Craja, Str. n. Liprechterode rechts am Knick, Malth., 80x100x25, Kalkstein. (Köber 1960)

Sage: Hier soll ein gefallener türkischer Heerführer begraben liegen. (Silberborth 1932)

Quellen und Literatur:
Silberborth, H. - Die Lande zwischen Harz und Hainleite in der Sage, Nordhausen 1932, S.138
Köber, Heinz - Die alten Steinkreuze und Sühnesteine Thüringens, 1960, S.47, Nr.193
Störzner, Frank - Steinkreuze in Thüringen: Katalog, Bezirk Erfurt, 1984, Nr.188
Kalthammer, Wilhelm - Steinkreuze und Kreuzsteine im Harz, in: Steinkreuzforschung, Monographienreihe Nr.6, 1990, S.61
recherchiert und bebildert von Winfried Körner (Fotos von Juni 2009)


Sühnekreuze & Mordsteine