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Großbrembach


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Blick zum Standort

Aufnahme von 1959
veröffentlicht bei
Störzner (1984)

PLZ: 99610

GPS: N 51° 6,846', O 11° 18,985'

Standort: Am westlichen Ortsrand an der ehemaligen Straße nach Kleinbrembach (heute "Kleinbrembacher Straße").

Größe / Material: 110:50:20 / Keupersandstein (Nachbildung)

Geschichte: Bei dem Steinkreuz handelt es sich um einen Ersatz des ehemals an diesem Standort aufgestellten und stark beschädigten Steinkreuzes (vgl. Beschreibung von Störzner aus 1984 der das Original noch am Standort vorgefunden hat).

Am westlichen Ortsteil befindet sich das in Malteserkreuzform gestaltete Steinkreuz aus Muschelkalk (F. Störzner 1934, Nr. 236). Das Kreuz wurde 1992 so wie das ursprüngliche, stark beschädigte Kreuz aus Keupersandstein neu gefertigt und am alten Standplatz mit der Flurbezeichnung "Am Kreuzchen" wieder aufgestellt. Nachrichten über Zeit und Grund der ursprünglichen Steinsetzung fehlen. (Archäologischen Wanderführer Thüringen 2005)

Bis um 1960/65 auf der gegenüberliegenden, nördlichen Straßenseite. Das Kreuz wurde 1981 bei Straßenbauarbeiten umgeworfen, verschüttet und durch G. Möbes, Großbrembach, wieder sichergestellt. Die Restaurierung bzw. Ergänzung der alt abgeschlagenen Teile sowie die Neuaufstellung am Standort sind vorgesehen.
Malteser-Kreuzform. Der Kopf und ein Arm fehlen. Umrißkanten leicht gerundet. Höhe: 110cm, Breite: 50cm, Stärke: 20cm (Köber 1960), Kalkstein. Ehemalige Nordseite, linear eingeritzt im Kreuzungsfeld: Lateinisches Kreuz. (Störzner 1984)

Sage:

Quellen und Literatur:
Köber, Heinz - Die alten Steinkreuze und Sühnesteine Thüringens, 1960, S.38, Nr.524
Störzner, Frank - Steinkreuze in Thüringen: Katalog, Bezirk Erfurt, 1984, Nr.236
Archäologischen Wanderführer Thüringen - Landkreis Sömmerda, hrgg. vom Landesamt für Archäologie, Beier & Beran 2005, S.88
recherchiert und bebildert von Ulrich Baltes, Suhl
Ergänzungen von Andreas Lehmann, Erfurt


Sühnekreuze & Mordsteine