Deutschland Thüringen Lkr. Schmalkalden-Meiningen

Einhausen


Blick zum Standort

Abbildung bei
Störzner / Möbes
(1988)

PLZ: 98617

GPS: N 50° 31.758', O 10° 27.731'

Standort: Eingesetzt in die Südseite der Wehrmauer die die Ortskirche teilweise noch umgibt. Ca 4m rechts des Torturmes und links neben dem dort befindlichen Kellerzugang. In ca 1,20m Höhe.

Größe / Material: 23:38:? / Kalkstein

Geschichte: Lateinische Kreuz von dem nur der Kopf und die Querarme erhalten sind. Die Jahreszahl 1585 ist noch erkennbar derweil die Buchstaben nur noch andeutungsweise lesbar sind. Wie auch in anderen Kirchmauern dieser Gegend dürfte es sich um ein ehemaliges Grabkreuz handeln. Diese Annahme wird auch auf einer angebrachten Tafel vertreten.

Steinkreuz-Rest. Lateinische Kreuzform. Schaft fehlt. Südseite, eigeritzt in Kopf und Querbalken:
Anno
1585
LKGR IGV
[...] VH
Durch Einmauerung nicht allseitig sichtbar. - Starke oberflächige Verwitterung, dadurch Inschrift sehr beeinträchtigt und kaum lesbar. Der Schaft fehlt alt und konnte auch in der Mauer nicht entdeckt werden. Wohl Grab-Steinkreuz von 1585. Nach einer Türbogen-Inschrift ist die Kirchhofsmauer 1607 errichtet oder erneuert worden. (Störzner / Möbes 1988)

Sage:

Quellen und Literatur:
Köber, Heinz - Die alten Steinkreuze und Sühnesteine Thüringens, 1960, S.68, Nr.478
Störzner / Möbes - Steinkreuze in Thüringen: Katalog der Bezirke Gera und Suhl, 1988, Nr.47 (Suhl)
recherchiert und bebildert von Jost Häffner, Erfurt


Sühnekreuze & Mordsteine