Deutschland Sachsen Vogtlandkreis

Krebes


Aufnahme von Kuhfahl
VÖ im Vogtländischen Jahrbuch von 1926

PLZ: 08538

GPS: N 50° 25,107', O 11° 59,142'

Standort: An der Straßenkreuzung nach Gutenfürst.

Größe / Material: 97:152:35 / Granit

Geschichte: Stand bis etwa bis 1900 schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite. Das Flurstück 367 am Ortsausgang nach Gutenfürst trägt den Flurnamen "Kreuzacker". Ob ein Zusammenhang mit dem Kreuz besteht, ist unbekannt. Kreuz mit einander rechtwinklig kreuzenden Balken, relativ lange Arme und kurzer Kopfteil, 10-13cm breite "Rippen" in den Winkeln der Kreuzbalken, Kopf nach Südwesten abgeschrägt, Ausklinkung an der Ostseite des nordwärts gerichteten Armes. Auf der Ostseite kaum erkennbare Reste einer Ritzzeichnung (Schwert?). Alte Abschläge an den Armen und besonders am Kopf. (Wendt 1979)

Sage: 1. Markierung einer alten Straße oder Grenzstein.
2. Pilgerstation aus vorreformatorischer Zeit.
3. Bezeichnung einer kirchlichen Sprengelgrenze.

Quellen und Literatur:
Vogtländisches Jahrbuch von 1926
Kuhfahl, Dr. G.A. - Die alten Steinkreuze in Sachsen, 1928, Nr.134
Kuhfahl, Dr. G.A. - Die alten Steinkreuze in Sachsen, Nachtrag, 1936, Nr.146
Apitzsch, Paul - Wo auf hohen Tannenspitzen, 1932
Wendt, Hans-Jochen - Steinkreuze und Kreuzsteine in Sachsen / Inventar Bezirk K.-M.-Stadt, 1979, S.102-103
aktuelle Aufnahme von S. Gerth, Pfaffroda (Foto von April 2003)


Sühnekreuze & Mordsteine