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Hartmannsbach


Zustand 2010
Foto: Otto / Apel

Blick zum Standort
Foto: Otto / Apel
(2010)

Aufnahme
vom früheren
Standort (1964)
VÖ bei
Müller / Quietzsch
(1977)

PLZ: 01825

GPS: 01825

Standort: Am südwestlichen Ortsausgang, nordwestlich an der Straße nach Börnersdorf, nordöstlich der abzweigenden Gutseinfahrt zum "Lindenhof".

Größe / Material: 82-92:98:30 / Sandstein

Geschichte: Wird hier "Schwedenkreuz" genannt. Kopf und Arme zur Kreuzung zu verjüngend, Armansätze an der NW-Seite durch rillenartige Ausarbeitungen betont, am NO-Arm besonders deutlich.
SO-Seite beginnend im Kopf und, soweit erkennbar, weit auf den Schaft reichend, eingehauen: Biedenhänder mit langer Parierstange; Näpfchen (Verwitterungserscheinungen?). Auf dem Scheitel des Kopfes linear eingeritzt: Kreuz.
Das Steinkreuz stand früher etwa 100m südwestlich vom jetzigen Standort; nach 18.6.1964 dort zerbrochen und an jetziger Stelle neu aufgestellt.

Sage:

Quellen und Literatur:
Bösigk, F.L. - Ueber Mordkreuze, in: Mittheilungen des Königlich Sächsischen Vereins für Erforschung und Erhaltung vaterländischer Alterthümer, 10. Heft, Dresden 1857, S.38
Wiechel, H. - Alte Steinkreuze in Sachsen, in: Mitteilungen des Vereins für Sächsische Volkskunde Dresden, 1.Band (1897/99), Heft 11, 1899, S.2-6
Helbig, P.K. - Die Steinkreuze im Königreich Sachsen als Grenzzeichen, in: Mitteilungen des Vereins für Sächsische Volkskunde, 1905, Heft 12, S.379-380
Kuhfahl, Dr. G.A. - Die alten Steinkreuze in Sachsen, 1928, Nr.99
Kuhfahl, Dr. G.A. - Die alten Steinkreuze in Sachsen, Nachtrag, 1936, Nr.109
Müller / Quietzsch - Steinkreuze und Kreuzsteine in Sachsen, Inventar Bezirk Dresden, 1977, S.307-308
Torke, Horst - Alte Steinkreuze zwischen Dresden, Pirna und Sächischer Schweiz, 1983
aktuelle Aufnahmen von Peter Voigt, Heidenau (Foto von 2010)
Bild-Ergänzungen von Heike Apel und Maik Otto (Fotos von Mai 2010)


Sühnekreuze & Mordsteine