Deutschland Sachsen Lkr. Mittweida

Beerwalde


undatierte Aufnahme
(um 1920)

PLZ: 09306

GPS:

Standort: Zur Zeit nicht ortsfest aufgestellt, abgelagert auf dem Gemeindefriedhof.

Größe / Material: 84:24:28 / Porphyr

Geschichte: Kuhfahl erwähnte den Steinkreuzstumpf erstmals in seinem Nachtrag (zum Heimatschutzbuch von 1928) aus dem Jahre 1936. Hier finden wir auch die älteste Aufnahme des Steines. Zu dieser Zeit und lange zuvor wurde der Steinkreuzstumpf als Türschwelle des Hauses Nr. 44 verwendet. H.-J. Wendt fand den Stein dann im Jahre 1961 nicht mehr vor, er war bei der Anlage eines Plattenvorplatzes verbaut worden. Bei der Verbauung wurde der Stein so eingesetzt, dass die Ritzzeichnung eines Schwertes nicht mehr erkennbar war. Dank der immer wiederkehrenden Erwähnung des Steinkreuzstumpfes in der Literatur und der Veröffentlichung des alten Fotos geriet der Stein nicht in Vergessenheit und konnte 1984 beim Abriss des baufälligen Hauses gerettet werden.
Seitdem wartet er auf eine Neusetzung an gebührendem Orte!

Sage:

Quellen und Literatur:
Kuhfahl, Dr. G.A. - Die alten Steinkreuze in Sachsen, Nachtrag, 1936, Nr.13
Wendt, Hans-Jochen - Steinkreuze und Kreuzsteine in Sachsen / Inventar Bezirk K.-M.-Stadt, 1979, S.152-153
aktuelle Aufnahme von Sven Gerth, Pfaffroda (Foto von Oktober 2005)


Sühnekreuze & Mordsteine