Deutschland Sachsen Lkr. Leipziger Land

Auligk


Abbildung bei
Kuhfahl (1928)

PLZ: 04539

GPS: N 51° 6.364', O 12° 14.214'

Standort: 1m südöstlich an der Straße nach Minkwitz, 2m südwestlich vom Abzweig nach Pautzsch vor einem Kleingarten der auf der angerartig erwiterten Dorfstraße angelegt ist.

Größe / Material: 96-101:68:16 / Sandstein

Geschichte: Schaft und Kopf zur Kreuzung zu verjüngend, Kopf-Längskante fallend, Seitenflächen der Arme dachförmig etwas geneigt.
Wird im Ort als Grenzkreuz zwischen den Bistümern Zeitz und Merseburg angesehen. Früher stand es wenige Meter entfernt auf der Straße, mit zwei anderen Kreuzen zusammen, zwischen Kirche und Gasthof. (mündlich durch Kantor Hunger, Gatzen, der dies um 1950 von einem 80-jährigen Einwohner erfuhr)
Mündlich 1963 durch den damals 80-jährigen Theodor Schobt, Auligk: Hat früher an der Wegkreuzung gestanden, zwei weitere Kreuze ihm nicht bekannt.
Der Auligker Lehrer Looß 1930: "stand einst mitten auf der Straße."
Das um 1912 gefertigte Foto von Kuhfahl (1928) zeigt bereits den bis nach 1963 bestehenden Zustand. Zwischen 1963 und 1972 infolge Straßenbaus etwa 3m in Straßenflucht zur Kreuzung zu versetzt, dabei gehoben und um 180° gedreht. (Wendt1980)

Sage:

Quellen und Literatur:
Kuhfahl, Dr. G.A. - Die alten Steinkreuze in Sachsen, 1928, Nr.6
Kuhfahl, Dr. G.A. - Die alten Steinkreuze in Sachsen, Nachtrag, 1936, Nr.8
Quietzsch, Harald - Steinkreuze und Kreuzsteine in Sachsen, Inventar Bezirk Leipzig, 1980, S.21


Sühnekreuze & Mordsteine