Deutschland Rheinland-Pfalz Lkr. Ahrweiler

Königsfeld (I / II)
Zur Einzelansicht die Steinkreuze anklicken.

Königsfeld I Königsfeld II

PLZ: 53426

GPS: N 50° 29,950', O 7° 10,700'

Standort: An der Kirchhofmauer.

Geschichte:

Sage:

Quellen und Literatur:
recherchiert und bebildert von Hartmut Blaszczyk, Einbeck (Foto vom 21.09.2006)



Königsfeld (I)
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Größe / Material: Basaltlava

Geschichte: Niedriges Kreuz bzw. oberes Fragment eines ehemals höheren Kreuzes, an der Kirchhofmauer befestigt.

Sage:

Quellen und Literatur:



Königsfeld (II)
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Größe / Material: Basaltlava

Geschichte: Niedriges Kreuz von 1605, an der Kirchhofmauer befestigt. Der Schaft ist offensichtlich abgebrochen.

Sage:

Quellen und Literatur:
Mehlhop, Manfred - Alte Steinkreuze im Gebiet der Verbandsgemeinde Brohltal, hrgg. von der Verbandsgemeinde Brohltal in Niederzissen 1993, S.29, Nr.51



Königsfeld (III)

GPS: N 50° 29,950', O 7° 10,700'

Standort: Vor der Kirchhofmauer, am Aufgang zur Kirche.

Größe / Material: Basaltlava

Geschichte: Das hohe Steinkreuz wird "Maternuskreuz" genannt. Auf einem hohen Sockel mit Tisch steht das Steinkreuz, dessen Kreuzarmenden mit erhaben gearbeiteten Kränzen verziert sind. In den Sockel ist die Jahreszahl 1713 geritzt. Der Name "Maternuskreuz" stammt von der Markus- bzw. Maternusprozession. Bei der Markusprozession ging man den Sommer abholen. Im ländlichen Raum war der Sommer für die Ernte sehr wichtig.

Sage:

Quellen und Literatur:
Mehlhop, Manfred - Alte Steinkreuze im Gebiet der Verbandsgemeinde Brohltal, hrgg. von der Verbandsgemeinde Brohltal in Niederzissen 1993, S.30, Nr.65
recherchiert und bebildert von Hartmut Blaszczyk, Einbeck (Foto vom 21.09.2006)



Königsfeld (IV)

GPS: N 50° 29,900', O 7° 10,733'

Standort: An der Burgstrasse.

Größe / Material: Basaltlava

Geschichte: Kelchengelkreuz von 1646. Das Steinkreuz zeigt unter einem INRI-Schild die Kreuzigungszene, mit drei Kelchengeln. Die Maternusprozession von Königsfeld führte zum Maternuskapellchen dem Ziel der Sieben Kreuze. Eines von diesen sieben Kreuzen ist dieses Kelchengelkreuz. Die Inschrift unter der Kreuzigungsszene lautet:
Aō 1646
L•H•M•H
Darunter befindet sich eine Hausmarke.

Sage:

Quellen und Literatur:
Mehlhop, Manfred - Alte Steinkreuze im Gebiet der Verbandsgemeinde Brohltal, hrgg. von der Verbandsgemeinde Brohltal in Niederzissen 1993, S.31, Nr.10
recherchiert und bebildert von Hartmut Blaszczyk, Einbeck (Foto vom 21.09.2006)



Königsfeld (V)

GPS: N 50° 29,833', O 7° 10,750'

Standort: Am "Keramikweg".

Größe / Material: Basaltlava

Geschichte: Schlichtes, mittelhohes Steinkreuz von 1705. Die Inschrift lautet:
1705
MATHEIS
oИiREiM

Sage:

Quellen und Literatur:
Mehlhop, Manfred - Alte Steinkreuze im Gebiet der Verbandsgemeinde Brohltal, hrgg. von der Verbandsgemeinde Brohltal in Niederzissen 1993, S.31, Nr.4
recherchiert und bebildert von Hartmut Blaszczyk, Einbeck (Foto vom 21.09.2006)



Königsfeld (VI)

GPS: N 50° 29,966', O 7° 10,300'

Standort: An der L83 am westlichen Ortseingang von Königsfeld.

Größe / Material: Basaltlava

Geschichte: Das Kreuz von 1786 mit Kreuzigungsszene steht auf einem Schaft mit muschelgekrönter Rundbogennische, die wiederrum auf einem trapezförmigen Sockel steht. Nicht zu den Sieben Kreuzen gehört das Kreuz des Mattheis Zepp, das ortsgeschichtlich von großer Bedeutung ist. Der Junggeselle Mattheis Zepp, Stifter des Kreuzes, vermachte der Gemeinde 100 Reichstaler, um damit eine "freie Schul" in Königsfeld einzurichten. Dies geschah im Jahr 1830. Die Inschrift am Sockel lautet:
INRI
1786
M.Z.
Auf dem Sockel vor dem Kreuz ein Blumenopfer.

Sage:

Quellen und Literatur:
Mehlhop, Manfred - Alte Steinkreuze im Gebiet der Verbandsgemeinde Brohltal, hrgg. von der Verbandsgemeinde Brohltal in Niederzissen 1993, S.31, Nr.2
recherchiert und bebildert von Hartmut Blaszczyk, Einbeck (Foto vom 21.09.2006)


Sühnekreuze & Mordsteine