Deutschland Baden-Württemberg Rems-Murr-Kreis

Unterweissach (I - III) / OT von Weissach im Tal
Zur Einzelansicht die Steinkreuze anklicken.

Unterweissach I Unterweissach II Unterweissach III

PLZ: 71554

GPS:

Standort: An der Straßenböschung Richtung Ungeheuerhof-Backnang, kurz nach dem Ortsende links.

Geschichte: Neuaufstellung nach Straßenbau 1968. Das schwer beschädigte Kreuz III war lange Zeit liegend im Boden verborgen. Flurname: "Bildäcker".

Bei Unterweißach an der Straße nach Ebersberg sind 3 Steinkreuze, als "Sühnekreuze" bezeichnet. (Nägele 1913)

Sage: Früher einmal sei ein Ochsentreiber samt seinem Hund an der Stelle von einem Mörder erschlagen worden. Für den Mann sei ein großes Steinkreuz aufgestellt worden und für den Hund ein kleines.

Quellen und Literatur:
Nägele, Anton - Über Kreuzsteine in Württemberg und ihre Bedeutung, in: Württemberisches Jahrbuch für Statistik 1913, S.417b
Losch, Bernhard - Sühne und Gedenken. Steinkreuze in Baden-Württemberg, Stuttgart 1981
recherchiert und bebildert von Thomas Schnepf, Reutlingen



Unterweissach (I) / OT von Weissach im Tal
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Größe / Material: 60:72:17 / Stubensandstein

Geschichte: Beim westlich stehenden Kreuz Richtung Ungeheuerhof (III) sind Kanten und Balkenenden gerundet. Das Steinkreuz hat eine leichte Kopfverbreiterung und oben ganz leicht gerundete Winkel; der linke Arm ist kürzer und schmäler als der rechte; das Tiefenmaß ist geringer als bei den anderen Kreuzen. Datierung: 16.Jh.

Sage:



Unterweissach (II) / OT von Weissach im Tal
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Größe / Material: 80:85:24 / Stubensandstein

Geschichte: Vom mittleren Kreuz ist der linke Arm fast ganz abgebrochen, die Balkenenden sind durch Verwitterung und kleine Beschädigungen gerundet. Das Kreuz zeigt lange und breite Balken, leichte Armverbreiterung und deutliche Abschrägung der Kanten. Zeichen: Pflugschar mit hohem, nach unten schmäler werdendem Schaft und hoher, schmaler Schar. Datierung: 15./16.Jh.

Sage:



Unterweissach (III) / OT von Weissach im Tal
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Größe / Material: 50:36:24 / Stubensandstein

Geschichte: Das östlich stehende Kreuz an der Seite nach Unterweissach ist schwer beschädigt: Kopf und ein Arm fehlen, das vorhandene Armende ist teilweise abgeschlagen. Es ist nur noch die leichte Schaftverbreiterung zu sehen; die erhaltene Armunterseite scheint auch für eine Armverbreiterung zu sprechen. Datierung: 15./16.Jh.

Sage:

Sühnekreuze & Mordsteine