Tauberbischofsheim (I - III)
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Tauberbischofsheim I Tauberbischofsheim II Tauberbischofsheim III

Blick zum Standort

Abbildung bei
Losch (1981)

PLZ:

GPS:

Standort: An der Südseite der Laurentiusbergkapelle.

Geschichte: Das mittlere und rechts stehende Kreuz (II, III) wurden bei Kasernenbau von der Grünsfelder Straße hierher versetzt. (Losch 1981)

Sage:

Quellen und Literatur:
Losch, Bernhard - Sühne und Gedenken. Steinkreuze in Baden-Württemberg, Stuttgart 1981, S.107
recherchiert und bebildert von Robert Ache, Hirschberg (Fotos von Juli 2009)



Tauberbischofsheim (I)
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die andere Seite

Perspektive

Restaurierungsvermerk

Größe / Material: 120:73:20 / Buntsandstein

Geschichte: Auf der Seitenfläche des Kreuzstammes ein Messingblech mit der Inschrift: Restauriert im Jahre 1999. Tauberfränkische Heimatfreunde Tauberbischofsheim.

Ecken teilweise beschädigt. Bearbeitungsspuren. Form: schlank mit vergleichsweise niedrigem Kopf. Datierung: ca. 16.Jh. (Losch 1981)

Sage: Ältere Einwohner wollen früher eine Schlange abgebildet gesehen haben bzw. eine Schlinge oder ein Seil als Hinweis auf das Gewann "Galgenleite" in der Nähe.

Quellen und Literatur:
Losch, Bernhard - Sühne und Gedenken. Steinkreuze in Baden-Württemberg, Stuttgart 1981, S.107



Tauberbischofsheim (II)
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Perspektive
von links

Perspektive
von rechts

Größe / Material: 118:75:30 / Buntsandstein

Geschichte: Balkenenden leicht beschädigt. Form: zeigt breiten Längsbalken mit hohem Kopf. Zeichen: Einritzungen rechteckig und schräg abwärts, als Küfershammer gedeutet. Datierung: ca. 15./16.Jh. (Losch 1981)

Sage: Mit dem Küfershammer soll ein Mord verübt worden sein.

Quellen und Literatur:
Losch, Bernhard - Sühne und Gedenken. Steinkreuze in Baden-Württemberg, Stuttgart 1981, S.107



Tauberbischofsheim (III)
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Perspektive

Größe / Material: 160:92:27 / Muschelkalk

Geschichte: Form: ist groß und schlank mit hohem Kopf. Zeichen: Pflugschar, nach unten gerichtet, leicht links plaziert; langer breiter Schaft; breite Schar mit knapp und leicht gerundet zusammenlaufender Spitze. Datierung: ca. 16./17.Jh. (Losch 1981)

Sage: 1. Am früheren Standort soll einem Jungen, der vom Pflug fiel, der Kopf abgerissen worden sein.
2. Ein pflügender Bauer soll umgekommen sein.

Quellen und Literatur:
Losch, Bernhard - Sühne und Gedenken. Steinkreuze in Baden-Württemberg, Stuttgart 1981, S.107



Tauberbischofsheim (IV)


die andere Seite

GPS:

Standort: Am alten "Paimarer Weg", am Nordrand des "Mosig-Walds".

Größe / Material: 70:57:17 / Muschelkalk

Geschichte: Ca. 4,5km nordöstlich Stadtmitte, am alten "Paimarer Weg", am Nordrand des "Mosig-Walds". Schräg eingesunken. Form: Armlänge knapp. Kreuz wirkt breitflächig. Datierung: ca. 15./17.Jh. (Losch 1981)

Sage: Paimarer Burschen sollen sich dort bei der Rückkehr von Tauberbischofsheim gegenseitig umgebracht haben.

Quellen und Literatur:
Losch, Bernhard - Sühne und Gedenken. Steinkreuze in Baden-Württemberg, Stuttgart 1981, S.108-109
recherchiert und bebildert von Robert Ache, Hirschberg (Fotos von Juli 2009)



Tauberbischofsheim (V)


Perspektive

GPS:

Standort: Etwa 3km nordöstlich der Stadtmitte, östlich vom Weg im "Forstgrund" oberhalb der Böschung.

Größe / Material: 80:74:18 / Muschelkalk

Geschichte: Form: Hoher Kopf, sonst ausgeglichen. Starke Kantenabschrägung.
Zeichen: Andeutungen von länglicher Einrillung im Kopf.
Datierung: ca. Ende 14./15.Jh. (Losch 1981)

Sage:

Quellen und Literatur:
Losch, Bernhard - Sühne und Gedenken. Steinkreuze in Baden-Württemberg, Stuttgart 1981, S.108
recherchiert und bebildert von Robert Ache, Hirschberg (Fotos von Oktober 2011)



Tauberbischofsheim (VI)


Blick zum Standort

Perspektive

die andere Seite

GPS:

Standort: Etwa einen Kilometer westlich der Stadtmitte, rechts an der Straße Richtung Külsheim oberhalb einer kleinen Stützmauer.

Größe / Material: / Buntsandstein

Geschichte: Der Standort stimmt nicht mehr mit dem von Losch (1981) beschriebenen überein. Auch ist das Kreuz nicht mehr tief eingesunken. Es muss also zwischenzeitlich versetzt worden sein.
Dadurch sind jetzt in den unteren Kreuzwinkeln deutlich die Reste von Winkelstützen zu erkennen. Diese Reste existieren auch an den oberen Kreuzwinkeln, sind aber nur schwer zu erkennen und wurden von Losch nicht erwähnt.

Knapp 1,6km westlich Stadtmitte, links an der Straße Richtung Külsheim bzw. Dienstadt.
Form: Kopfbalken verschmälert sich ziemlich, evtl. nachträgliche Absplitterung. Querbalkenkanten abgeschrägt, vor Balkenende herausgesetzt. - Tief eingesunken.
Datierung: ca. 16./17.Jh. (Losch 1981)

Sage:

Quellen und Literatur:
Losch, Bernhard - Sühne und Gedenken. Steinkreuze in Baden-Württemberg, Stuttgart 1981, S.109
recherchiert und bebildert von Robert Ache, Hirschberg (Fotos von Oktober 2011)



Tauberbischofsheim (VII)


Perspektive

die andere Seite

GPS:

Standort: An der Nordseite der Straße nach Dienstadt.

Größe / Material: 68:85:20 / Buntsandstein

Geschichte: Form: Lange Balken. Ausgeglichen. Armunterkanten im Mittelstück abgeschrägt. Linkes Armende leicht beschädigt.
Zeichen: Kreuz, 19x13, in 1-2cm breiter Vertiefung.
Datierung: ca. 16./17.Jh. (Losch 1981)

Sage:

Quellen und Literatur:
Losch, Bernhard - Sühne und Gedenken. Steinkreuze in Baden-Württemberg, Stuttgart 1981, S.108
recherchiert und bebildert von Robert Ache, Hirschberg (Fotos von Oktober 2011)


Sühnekreuze & Mordsteine