Deutschland Baden-Württemberg Lkr. Tübingen

Rottenburg am Neckar (I - III)
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Rottenburg am Neckar I Rottenburg am Neckar II Rottenburg am Neckar III

PLZ: 72108

GPS:

Standort: Eingemauert in die Innenseite der Friedhofsmauer des Klausenfriedhofs, "Ofterdinger Straße".

Geschichte: Die Kreuze seien von Standorten außerhalb hierher gebracht worden, schon etwa ums Jahr 1800. (Losch 1981)

Sage: Die Steinkreuze sollten die Stellen bezeichnen, an denen sich Unglücksfälle ereignet hatten.

Quellen und Literatur:
Losch, Bernhard - Sühne und Gedenken. Steinkreuze in Baden-Württemberg, Stuttgart 1981, S.281-283
recherchiert und bebildert von Thomas Schnepf, Reutlingen (Fotos vom 9.02.2011)



Rottenburg am Neckar (I)
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Größe / Material: 80:45:? / Sandstein

Geschichte: Ein Arm und Schaftende abgebrochen. Bearbeitungsspuren.Maße: H 80, B (45), HK28, LA 27, AK 19-21, AS 20-24. Form: langbalkig. Kopf- und Schaftverbreiterung; Verbreiterung vermutlich auch am Arm, dessen Oberseite beim Einmauern abgespitzt wurde. Datierung: ca.15.Jh. (Losch 1981)

Sage: siehe oben

Quellen und Literatur:
Losch, Bernhard - Sühne und Gedenken. Steinkreuze in Baden-Württemberg, Stuttgart 1981, S.281-283, Nr.II



Rottenburg am Neckar (II)
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Abbildung bei
Losch (1981)

Größe / Material: 85:65:? / Sandstein

Geschichte: Schaftoberteil durchgebrochen. Kanten teilweise beschädigt. Maße: H 85, B 65, HK23, LA 21, AK12(-16), AA 11(-15), AS 15(-17). Form: schlank, groß ausgerundete Winkel, geschwungen verbreiterte Balken mit sattelförmigen Enden. Am Schaft ist die Verbreiterung zur parallelkantigen Schaftunterhälfte hin zurückgeführt (vgl. die ähnliche Kreuzform Nagold II, Kreis Calw). Riesige viertelkreisförmige Winkelstützen, beidseitig um 4-5cm zurückgesetzt. Datierung: ca. 15. bis Mitte 16. Jh. (Losch 1981)

Sage: siehe oben

Quellen und Literatur:
Losch, Bernhard - Sühne und Gedenken. Steinkreuze in Baden-Württemberg, Stuttgart 1981, S.281-283, Nr.III



Rottenburg am Neckar (III)
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Größe / Material: 85:62:? / Sandstein

Geschichte: Linkes Armende oben abgeschlagen, rechts Armansicht außen abgesprungen. Maße: H 85, B 62, HK 20, LA 19, AK 20, AA 20. Form: kräftig, ausgeglichen. Schmaler Fußklotz. Zeichen: im oberen Teil der Kreuzmitte waagrecht orientierte Darstellung eingerillt. Datierung: ca. 15./16.Jh. (Losch 1981)

Sage: siehe oben

Quellen und Literatur:
Losch, Bernhard - Sühne und Gedenken. Steinkreuze in Baden-Württemberg, Stuttgart 1981, S.281-283, Nr.IV



Rottenburg am Neckar (IV)

GPS:

Standort: Eingemauert in die Außenseite der Friedhofsmauer des Klausenfriedhofs, "Ofterdinger Straße".

Größe / Material: 60:50:? / Sandstein

Geschichte: Kanten vermörtelt. Maße: H 60, B 50, HK 20, LA 16, AK 17, AA 17. Form: klein. Kopfhöhe betont. Zeichen: (I) Beil oder Pickel oder Hammer (aufrecht, links gerichtet). Datierung: ca. 15./16.Jh. (Losch 1981)

Sage: siehe oben

Quellen und Literatur:
Losch, Bernhard - Sühne und Gedenken. Steinkreuze in Baden-Württemberg, Stuttgart 1981, S.281-283, Nr.I
Azzola, Friedrich Karl - Das Zeichen auf dem Steinkreuz beim Klausenfriedhof ist kein Beil, Pickel oder Hammer sondern ein Küfer-Schlegel, in: Schwäbische Heimat, Band 53, Ostfildern 2002, S.207-208


Sühnekreuze & Mordsteine