Deutschland Baden-Württemberg Rhein-Neckar-Kreis

Neckargemünd (I - III)
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Neckargemünd I Neckargemünd II Neckargemünd III

Abbildung bei
Losch (1981)

PLZ: 69151

GPS: N 49° 23,431', O 8° 48,152'

Standort: In einer kleinen Grünanlage an der Ecke Wiesenbacher Straße / Dreikreuzweg.

Geschichte: Die Kreuze standen früher weiter außerhalb im Dreikönigsweg. In der Mitte zwischen den beiden alten Kreuzen stand früher ein Stein mit einem kleinen Wappenschild und der Einrillung M.S.1621, möglicherweise ein Steinkreuzrest. (Losch 1981)

Sage: Hier sollen für zwei Handwerksburschen erschlagen worden sein. Die beiden Kreuze rechts und links bedeuten die Erschlagenen; das mittlere Kreuz steht umgekehrt, mit der Spitze im Boden, und bedeutet den Mörder, oder aber, daß beide erschlagen wurden. Möglich ist, daß die Beiden auch hier begraben liegen, da in früheren Zeiten Fremde häufig an der Stelle beerdigt wurden, wo sie starben.

Quellen und Literatur:
Losch, Bernhard - Sühne und Gedenken. Steinkreuze in Baden-Württemberg, Stuttgart 1981
recherchiert und bebildert von Rudolf Wild, Annweiler-Queichhambach



Neckargemünd (I)
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Größe / Material: 117:73:14 / Sandstein

Geschichte: Das Kreuz ist eine Nachbildung mit einer Inschrift von 1929. Kopfhöhe betont, sonst ausgeglichen. (Losch 1981)

Sage:



Neckargemünd (II)
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Rückseite

Größe / Material: 90:69:17 / Sandstein

Geschichte: Beidseitig Kreuzkonturen auf der Ansichtsfläche nachgezogen. Auf der Vorderseite Kreise in Kopf, beiden Armen und Schaft sowie etwas größer in der Kreuzmitte. Datierung: ca.15./16.Jh.
Das Kreuz zeigt Verwitterungslöcher und eine zementierte Bruchstelle am Schaft; die Balkenenden sind leicht beschädigt. Leichte Schaftverbreiterung, Kopfhöhe betont. (Losch 1981)

Sage:



Neckargemünd (III)
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Größe / Material: 107:83:20 / Sandstein

Geschichte: Balkenenden beschädigt; am Schaft leichte flächige Beschädigung. Schaft breit angesetzt und leicht verbreitert. Kopfhöhe betont. Querbalken leicht schräg von links oben nach rechts unten gestellt. Datierung: ca.16./17.Jh. (Losch 1981)

Sage:


Sühnekreuze & Mordsteine