Deutschland Baden-Württemberg Lkr. Esslingen

Hardt / OT von Nürtingen


Abbildung bei
Losch (1981)

PLZ: 72622

GPS:

Standort: An einem Feldweg, ca. 550m nordöstlich Hardt.

Größe / Material: 70:83:19 / Sandstein

Geschichte: Ein Arm verstümmelt. Nach 1980 gehoben und neu gesetzt.

Am Feldweg zwischen Hardt und Wolfschlugen, ca. 550m nordöstlich Hardt.
Linker Arm zur Hälfte abgerissen; auf beiden Armen Vertiefungen. Kopfende beschädigt; auf dem Kopf Vertiefung. Schaft tiefeingesunken.
Maße: H 70, B 83, T 19, HK 28, LA 30, AK 31, AA 30. Sandstein.
Form: Ausgerundete Winkel. Kopf wird nach oben schmäler, war aber ursprünglich vermutlich ebenfalls geschwungen verbreitert, wie noch am erhaltenen rechten Arm zu sehen. Dann wäre das Kreuz ein weiterer Vertreter des gotischen Typs, wie er im Kreisgebiet mehrfach anzutreffen ist: über ausgerundete Winkel schwingende, breiter werdende Balken. - Hier ist diese Form recht grob ausgeführt.
Zeichen: Im rechten Arm kleines Kreuz, ziemlich ausgewittert. Datierung: ca. 16.Jh.
Flurname: "Kreuzsteinäcker". (Losch 1981)

Sage: Zwei Handwerksburschen hätten Händel bekommen und sich gegenseitig umgebracht. (Losch 1981)

Quellen und Literatur:
Losch, Bernhard - Steinkreuze in Südwestdeutschland, 1968, S.98
Losch, Bernhard - Sühne und Gedenken. Steinkreuze in Baden-Württemberg, Stuttgart 1981, S.21
recherchiert und bebildert von Thomas Schnepf, Reutlingen (Foto vom 13.02.2011)


Sühnekreuze & Mordsteine