Deutschland
Bayern
Lkr. Nürnberger Land
Schwarzenbruck
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GPS:
N 49° 21,826', O 11° 13,603'
Standort:
Im Waldstück zwischen Feucht und Gsteinach / Schwarzenbruck. An der Forststraße,
an einer Hochspannungsschneise.
Größe / Material:
80:66:25 / Sandstein
Geschichte:
Verwittert und breits stark eingewachsen und eingesunken. Mehrere reparierte
Bruchstellen im Kreuzungsbereich.
143. Steinkreuz am Kirchbühl. 1½km nordwestlich von Schwarzenbruck, im sogenannten "Kirchbühl", am Waldwege nach Feucht,
steht auf der westlichen Wegseite ein kleines lateinisches Kreuz aus Sandstein. Es ist 1m hoch, 0,65m breit und 0,25m tief. Auf der Vorderseite ist ein kleines
Kreuzchen eingeritzt, das aus der Zeit der Errichtung stammen kann. Am Fuße des Kirchbühls und etwas näher bei Feucht stand, wie schon unter Feucht gesagt
wurde, die Nikolauskapelle. Ob das Kreuz hier mit dem Abgang der Kapelle in Zusammenhang gebracht werden kann, ist mehr als fraglich. Noch im 17.Jahrhundert
war es üblich, an Stelle einer abgegangenen Kirche ein Kreuz zu setzen. Dieser Brauch war nur in katholischen Landschaften üblich. Seit 1912 lag das Kreuz
zertrümmert am Boden; 1935 wurde es durch die Deutsche Steinkreuzforschung wieder aufgerichtet. (Wittmann 1963)
Sage:
Quellen und Literatur:
• Wittmann, Leonhard - Flurdenkmale des Stadt- und Landkreis Nürnberg, in: Das Steinkreuz, 19.Jg. 1963, Heft 1/2, S.85, Nr.143
• recherchiert und bebildert von Axel und Bettina Trompeter, Feucht (Fotos vom 19.02.2011)