Deutschland Bayern Lkr. Ostallgäu

verschwundesnes Steinkreuz Lauchdorf (I)

PLZ: 87650

GPS:

Standort: Liegt nun als Torso im Grünstreifen, am Südausgang des Ortes an der Außenkurve der Ortsstraße

Größe / Material:

Geschichte: Lauchdorf I muß zu den Verlusten gezählt werden. Gutmeindende, aber unwissende Gemeidnearbeiter haben den Torso "entsorgt". Ich hatte noch beim Heimatverein eine Rettungsaktion zu veranlassen versucht aber keiner wollte die Verantwortung wahrnehmen. (Pfundner 09/2008)

In einer kleinen Zeitungsnotiz vom 12.12.1959 zu Lauchdorf steht, "...daß das Kreuz durch einen Verkehrsunfall wacklig geworden" sei. Früher angeblich in der Mitte des Dorfes an einem großen Hof, nun am Südausgang des Ortes an der Außenkurve der Ortsstraße. In den Kunstdenkmalen1960 beschrieben: "Steinkreuz, spätmittelalterlich, östlich von Haus Nr.1 am südausgang des Ortes. Nur ein Vertikalarm und ein Horizontalarm erhalten."

Sage:

Quellen und Literatur:
Breuer, Tilmann - Bayerische Kunstdenkmale, 1960, S.148
recherchiert und bebildert von Thomas Pfundner, Holzschwang



Lauchdorf (II - IV)

GPS:

Standort: Auf dem alten Friedhof, ca 500m nordöstlich des Dorfes stand bis 1805 die ehem. Pfarrkirche. In einer kleinen Kapelle sind drei kleine Steinkreuze aus Tuff eingemauert.

Größe / Material: links: 45:30:? / Tuffstein
mitte: 60:40:? / Tuffstein
rechts: 47:27:? / Tuffstein

Geschichte: Die Steinkreuze entsprechen dem Typ der Grabkreuzchen wie in Baisweil (jetzt Stadtmuseum Kaufbeuren) und in Hopferwald.

Sage:

Quellen und Literatur:
recherchiert und bebildert von Thomas Pfundner, Holzschwang



Lauchdorf (V)

GPS:

Standort: Nördlich des Ortes bei der Mühle bzw. Säge.

Größe / Material: 100:87:30 / Tuffstein

Geschichte: Das spätmittelalterliche Steinkreuz lehnt nach einem Verkehrsunfall (ca. 1998) an einem Baum an der Landstraße.

Sage:

Quellen und Literatur:
recherchiert und bebildert von Thomas Pfundner, Holzschwang


Sühnekreuze & Mordsteine