Bayern
Lkr. Miltenberg
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Georg Schwinn um 1960 |
veröffentlicht bei Heimberger (1956) |
PLZ:
63937GPS:
N 49° 40,020', O 9° 8,148'Standort:
An der St. Vitus Kapelle.Größe / Material:
HolzGeschichte:
Neben dem Erinnerungskreuz an die Volksmission 1895 schmückt noch das Pestkreuz die Eingangswand zur Kapelle. Es stand früher in der Flur und ist stark verwittert. Die beiden Querbalken sind erneuert. im Längsbalken sind noch die Leidenswerkzeuge zu erkennen: Lanze, Nägel, Schwamm, Zange, Kelch (Ölberg), Leiter (Kreuzabnahme) und Gräberhöhle. Das Kreuz hat ein hohes Alter. Es ist nicht genau einzuordnen. Zwei Deutungen bieten sich an: Ist es ein Caravaca-Kreuz? In Caravaca (Stadt in Südostspanien) gab es ein "wundertätiges" Kreuz. Eigenart: Die Doppelquerbalken mit gleichförmigen Enden. Im 1600 wurde dieses Kreuz vielfach aufgestellt zum "Wetterschutz". - Oder ist es ein Pestkreuz? Man brachte solche Kreuze gerne an der Flurgrenze der Gemeinde an und wollte damit die Pest fernhalten. Es wird in diesem Zusammenhang auf die Pest hingewiesen, die 1521 in Miltenberg und Eichenbühl ausgebrochen war. - Die Deutung ist also schwierig - das alte Glaubensdokument für die Gönzer aber interessant und wertvoll. (Giegerich o.J.)Sage:
Quellen und Literatur:
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