Deutschland Bayern Lkr. Neustadt an der Aisch - Bad Windsheim

Burghaslach (I - III)
Zur Einzelansicht die Steinkreuze anklicken.

Burghaslach I Burghaslach II Burghaslach III

Erläuterungstafel

PLZ: 96152

GPS: N 49° 44,053', O 10° 34,800'

Standort: An der St.2261 nach Burghaslach, Richtung Unterrimbach, Abzweigung nach Freihaslach.

Geschichte: Auszug aus der Schautafel neben den drei Steinkreuzen:
Erst seit der Neugestaltung der Straßenabzweigung nach Freihaslach wurden die drei Kreuze nebeneinander gesetzt. Ursprünglich befanden sich das linke und das mittlere unmittelbar an der früheren Straßenabzweigung wärend das rechte Kreuz auf dem erhöhten Feldrain, etwa 200m in nördlicher Richtung an der Straße nach Freihaslach stand.

Sage:

Quellen und Literatur:
recherchiert und bebildert von Erich Sauer, Strullendorf (Foto vom 27.09.2008)



Burghaslach (I)
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Größe / Material: 75:65:17 / Sandstein

Geschichte: Unförmiges Steinkreuez, nach vorne geneigt.

Sage:

Quellen und Literatur:



Burghaslach (II)
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Größe / Material: 47:70:21 / Sandstein

Geschichte: Tief versunkenes Steinkreuz (oder Rest), mit etlichen Wetzrillen.

Sage:

Quellen und Literatur:



Burghaslach (III)
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Größe / Material: 78:91:26 / Sandstein

Geschichte: Halb versunkenes Steinkreuz mit zwei im Kopf beginnenden und bis auf den im Erdboden steckenden Stamm reichenden, parallelen Einritzungen, welche hier als Schäferschippe gedeutet werden.

Sage: In der uns mündlich überkommenen Sage wird berichtet: Zwei Schäfer stritten sich auf dem Heimweg von einer Kirtchweih wegen eines Mädchens, an dem beide gleiches Interesse gefunden hatten. Der in Handgreiflichkeiten ausartende Streit gipfelte dann, dass einer den anderen mit seiner Schäferschaufel erschlug und somit beide tot aufgefunden wurden. Auf einem Steinkreuz ist auf der Rückseite - stark vereinfacht - noch eine Schäferschaufel zu erkennen.

Quellen und Literatur:



Burghaslach (IV)


Erläuterungstafel

GPS: N 49° 44,639', O 10° 34,790'

Standort: An der St.2261 nach Burghaslach, Richtung Unterrimbach, Abzweigung nach Freihaslach, danach in den Weg "Am Steinbruch" 1km Richtung Wald (das Steinkreuz ist Ausgeschildert).

Größe / Material: 100:58:33 / Sandstein

Geschichte: Benennung: "Schwedenkreuz". Die Arme bis auf die Reste der Ansätze abgeschlagen.
Auszug aus der Schautafel neben den Steinkreuz:
Dieses Steinkreuz - stark verwittert und nahezu nur noch aus dem Schaft bestehend - ist jedenfalls auch als Sühnekreuz für einen Totschlag - weitab jeder menschlichen Behausung - aus der Zeit von vor 1533 anzusehen.

Sage:

Quellen und Literatur:
recherchiert und bebildert von Erich Sauer, Strullendorf (Foto vom 27.09.2008)


Sühnekreuze & Mordsteine