Sachsen-Anhalt
Lkr. Mansfelder Land
PLZ:
06333GPS:
N 51° 37,755', O 11° 24,975'Standort:
An der "Kohlenstraße".Geschichte:
Die Steinkreuze sollen schon immer an der Südseite der Kohlenstraße (L158) - also der Straße, die bei den "Drei-Eichen“ von der Klausstraße (B242) abzweigt und nach Hettstedt führt - und zwar etwa 200m westlich des Greifenhagener Friedhofes, gestanden haben. Von diesem Standort sollen sie jedoch schon beim Ausbau der Kohlenstraße in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts entfernt worden sein. Eins (oder auch beide? siehe Sage 1) wurde dann als Steg über einen Graben im Oberdorf benutzt. Sie sollen dann aber nach einem behördlichen Hinweis wieder annähernd an ihren alten Standort versetzt worden sein (Saal 1989). Offenbar haben sie dort (als Standort wird auch die Stelle angegeben, wo die Abkürzung zur Klausstraße in die Kohlenstraße einmündet) auch als Straßenbegrenzungssteine gedient, denn sie tragen heute noch im oberen Bereich den charakteristischen weißen Anstrich. Schließlich wurden sie von der Straßenmeisterei vor die Friedhofsmauer gesetzt. Sie stehen jetzt also noch immer an der Kohlenstraße, jedoch etwa 200-300m östlich ihres ursprünglichen Standortes.Sage:
1. An der alten Kohlenstraße, die von Drei-Eichen nach Hettstedt führt, stehen unweit von Greifenhagen zwei Steinkreuze, die zeitweise von hier entfernt im Ort als Grabenüberbrückung dienten. Einst gingen zwei Mädchen aus Geifenhagen gemeinsam zum Grasschummeln mit Sicheln und Körben in den Wald. Dabei kamen sie ins Erzählen und schwatzten schließlich auch von ihren Liebsten. Eigenartigerweise aber hatten sich beide in einen schmucken Jägersmann verknallt, der sie wahrscheinlich auch noch beide an der Nase herumführte. Jede der beiden glaubte aber, daß nur sie die Bevorzugteste sei. Sie kamen dabei so in Hitze und Streit, daß sie gegenseitig mit den Sicheln aufeinander losgingen, dabei richteten sie sich so zu, daß sie schließlich durch den Blutverlust beide tot auf dem Platz blieben. (Saal 1992)Quellen und Literatur:
VÖ bei Saal (1989) |
Größe / Material:
52:22-34: 17 / roter BuntsandsteinGeschichte:
Nach unten zunehmender Schaft. Der Kopf mit dem Armrest ist in den letzten zwei Jahrzehnten verlorengegangen. Datierung: 15.Jh. (Saal 1989)Sage:
siehe obenQuellen und Literatur:
VÖ bei Saal (1989) |
Größe / Material:
80:24:17 / roter BuntsandsteinGeschichte:
Nach unten schmaler werdender Schaft. Datierung: 15.Jh. (Saal 1989)Sage:
siehe obenQuellen und Literatur:
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